Das Palladium Emu ist in den letzten zwei Jahren, wie kaum eine andere Pd Münze, stark in den Sammlerfokus gerückt. Die geringe Stückzahl, das schöne Motiv und das steigende Interesse am Prägematerial sollten auch in Zukunft für die wachsende Beliebtheit der drei geprägten Varianten sprechen.
Das bei Sammlern beliebte Palladium Emu, der australischen Perth Mint, wurde mit den Prägejahren 1995 bis 1998 verausgabt.
Mit Blick auf die während der Palladiumhause eingestellte Prägung, die daraus resultierenden Einschmelzungen und das Anfangs geringe Interesse sind diese Palladiummünzen inzwischen nur schwer beschaffbar.
Die nach ihrem Motiv benannte Münzserie trägt einen Nennwert von 40 australischen Dollar je Unze, der wie bei Anlagemünzen üblich deutlich unterhalb des Materialwerts notiert. Die Münzen stellen in Australien gesetzliche Zahlungsmittel dar.
Analog des Australian Nugget ziert das Proof Motiv des Vorjahrs das nachfolgende Stempelglanzmotiv. Die nebenstehende Abbildung zeigt die Erstausgabe des Palladium Emu. Alle Proof Ausgaben der Serie wurden mitsamt schwarzer Holzbox und Zertifikat angeboten.
Während die Rückseite der Münze die Büste von Elisabeth II, nach Entwurf von R. Maklouf, trägt, zeigt die Vorderseite die folgenden Motive:
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Während die Stempelglanzausgaben seinerzeit zu ca. 110% des Materialwerts angeboten wurden beinhalten die Proofstücke seither ein entsprechend höheres Aufgeld. Die Proof Ausgaben tragen ein „P“ Mintmark auf der Motivseite und zeigen ein mattiertes Emu (sog. Frosting). Die Bullionprägungen hingegen verfügen über einen mattierten Hintergrund und glänzende Emu(s).
| Nominal | Feingewicht | Feinheit | Gewicht | Abmaße |
| 40 AUD | 1 Unze | 999,5 ‰ | 31,103 g | 36,10 x 4,00 mm |
| Sammlertipp: Emu-Palladium.de (Preisanalysen, Sets, etc.) | ||||